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In diesem Blog berichte ich über den grossen Themenkomplex der Geldanlage – allerdings mit einem besonderen Anspruch:

  • Die Anlagestrategie ist irgendwo “zwischen langweilig und spekulativ”. Konkreter: Ich investiere ja nur sehr kleine Beträge, d.h. das ganze lohnt sich nur bei Aktien, die eine starke Kurssteigerung schaffen können. Das führt dazu, dass ich vor allem auf die “Verlierer” setze, auf sogenannte “Penny Stocks” (wie 2009 auf die Commerzbank, als sie bei ca. 3 EUR stand – verkauft dann für ca. 8,50 EUR). Dies ist der “spekulative Teil”. Der “langweilige Teil” ist simpel: Ich setze tendentiell auf Werte, bei denen ich annehme, dass sie wohl noch ein paar Jahre existieren werden. Das ist unabdingbar, wenn die erhoffte Steigerung des Aktienkurses länger auf sich warten lässt als gedacht.
  • Alle Geldanlagen erfolgen mit “Spielgeld” – d.h. mit Beträgen, die im Falle des Verlusts nicht allzu sehr schmerzen. Es dreht sich also bei mir um kleine Geldbeträge. Und das empfehle ich grundsätzlich jedem, der Spass an Aktien haben und auch behalten will. Fällt eine Aktie unverhofft ins Bodenlose, so muss man entweder den Verlust verschmerzen oder einen langen Atem beweisen und die Aktie auch mal sehr, sehr lange im Depot liegen lassen. Ob für den geneigten Leser nun 10, 100, 1000 oder vielleicht auch 100.000 EURO je Monat “Spielgeld” sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.
  • Und zu guter letzt: hier schreibt kein sogenannter Fachmann (Broker, Börsenmakler oder Bänker) – sondern jemand, der sich dem Thema Aktien vo allem mit gesundem Menschenverstand zu nähern versucht. Das klappt bisher sehr gut: Im Jahr 2009, wo viele über hohe Verluste zu klagen hatten, ergaben die Anlageaktivtäten eine Rendite von ca. 25%, die ich durch einen Verkauf im September realisieren konnte. Die ab dann gekauften Aktien notieren bisher mit ca. 12% im Plus (Stand: In 09. Januar 2010) – was bei einem Erwerb in der Zeit ab Oktober (also in nur 3 Monaten) sicher auch nicht allzu schlecht ist.

Wer meinen Anlagen folgen will, ist natürlich herzlich eingeladen. Ich bitte aber das Blog nicht falsch zu verstehen: Eine Anlageberatung kann und soll das Blog nicht sein. Bitte entscheiden Sie selbst nach reiflicher Überlegung und guter Beratung, was die für Sie passende Strategie ist.

Gemäß dem Gesetz über den Wertpapierhandel (kurz WpHG) und dort insbesondere unter Bezugnahme auf §34b wird darauf hingewiesen, dass der Autor bzw. die Autoren Aktien der Unternehmen halten bzw. halten könnten, die Gegenstand der Berichterstattung sind. Hieraus könnten Interessenskonflikte erwachsen. Siehe auch Hinweise im Impressum.

Die Indentität des Autors bzw. der Autoren geht aus dem Impressum und ggf. den Autoren-Profilseiten hervor.

Keiner der hier veröffentlichten Artikel stellt eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Das Onlineangebot dient lediglich der Information.


Ergänzend zur o.g. Schilderung der Anlagestrategie ist auch ein aktueller Artikel von Karsten Röbisch, veröffentlicht auf FTD.de, lesenswert:

Altmeister Kostolany hatte doch recht

Die Börsen fahren Achterbahn, und die Aktiendepots vieler Anleger schmelzen dahin. Dennoch: Geduld ist auch in Zukunft besser als teurer Aktionismus. So gilt Disziplin an der Börse als erfolgreiche Tugend. In diesem Sinne lebt die Idee des Buy-and-Hold weiter.

Hier klicken, um den Artikel bei der Financial Times Online abzurufen.


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