Woche vom 25.01.2010 – Ausblick auf den DAX und die Börse im allgemeinen
Es ist schon lustig an der Börse (zumindest wenn man nur mit einer kleinen Menge an “Spielgeld” operiert und nicht gerade mit seiner kompletten Altersvorsorge zockt, was ja bekanntlich ganz und gar nicht zu empfehlen ist):
Das Blog läuft erst seit kurzer Zeit und in den wenigen Wochen hatte ich eine prozentuale Wertentwicklung des Depots zwischen 7,47 % und 12,14 % ausgewiesen. Ich meine an einem Tag auch mal knapp 14% im Depot gesehen zu haben, was auch den besten Tag markierte. Der letzte Freitag war mein persönlicher “schwarzer Freitag”, wenn man das so nennen will – nur 3,41% Rendite – allerdings in knapp 3 Wochen, wohlgemerkt und trotz einer extrem schlechten Entwicklung in der vergangenen Woche (Barack Obama hatte ja mit seiner Androhung, den Banken nun sehr enge Fesseln anlegen zu wollen, für einen intensiven Kursrutsch gesorgt).
Das alles macht mich aber überhaupt nicht unruhig, da ich ohnehin nicht vorhatte, die Aktien in naher Zukunft zu verkaufen (ich möchte mir gerne die sog. “Spekulationssteuer” sparen, weshalb ich die Aktien mind. 1 Jahr halten muss). Nicht zuletzt macht das Depot ja langfristig auch nur dann wirklich Spass & Sinn, wenn es sich dauerhaft entwickelt: Gewinne also nicht entziehen, sondern erneut investieren muss daher die Devise sein.
Insofern (und aufgrund meiner Maxime, nur sehr schlecht bewertete Papiere zu kaufen) sind die aktuellen Kursrutsche nicht dramatisch, sondern erfreulich.
Ich werde Montag und Dienstag mal noch die Kursentwicklung beobachten und dann entscheiden, welches Papier noch ins Portfolio kommen soll – im Moment sollen Bankaktien ja günstig zu haben zu sein
Gibt es eigentlich einen speziellen Fonds, der nur in Bankaktien investiert?
Update:
Zum Thema Bankaktien habe ich gerade noch diesen Artikel bei FTD.de gelesen, der mit einigen hierzu interessanten Prognosen und Einschätzungen aufwartet:
Bank-Aktien würden ihre Talfahrt fortsetzen, sagt Richard Sparks, Analyst bei Schaeffers Investment Research. Das gilt nach Ansicht der meisten Bank-Experten unabhängig davon, ob die Reform tatsächlich so scharf ausfällt, wie Obama es will. “Gerade die Kurse von Investmentbanken wie JP Morgan und Goldman Sachs werden noch weiter leiden”, sagt Sparks.
Mich freute dann besonders der kommende Absatz (ich hatte gerade vor 2-3 Wochen in Citigroup investiert):
Banken, die stärker im Privatkundengeschäft engagiert sind, dürften weniger verlieren. Das sei schon vergangene Woche zu beobachten gewesen: “Citigroup und Bank of America verbuchten geringere Kursverluste.”